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Geschichte des Hauses |
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Am Rande des Koralmmassivs, inmitten einer heilen
Natur und Kulturlandschaft, liegt im idyllischen Markt Schwanberg,
das ehemalige Kapuzinerkloster. Viele Heilsuchende genießen
hier die wirkungsvollen Moortherapien und die harmonische, kraftvolle
Ausstrahlung des alten Gemäuers. Aus diesem Gegensatz von Badebetrieb
und Ambiente eines alten Klosters bezieht das Moorbad seinen Reiz.
Auch die Wirkung des Kurerfolges beruht auf dem Zusammenspiel von
Schönheit der Umgebung, Ruhe in der Natur, Qualität
der verabreichten Kurmittel und der Betreuung durch fachkundiges,
freundliches Personal.
Badebetriebszeiten:
Montag, Mittwoch und Freitag
von 7.00 bis 19.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von
7.00 bis 13.00 Uhr
Samstag von 7.00 bis 12.00
Uhr
Rezeptionszeiten:
Montag bis Freitag von 7.00
bis 18.00 Uhr
Samstag von 7.00 bis 12.00
Uhr
Sonn- und Feiertags ist
die Badeabteilung und die Rezeption geschlossen.
Die Indikationen für eine Kur in unserem Haus liegen
in allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Wir verstehen darunter sowohl chronisch entzündliche Erkrankungen
von Gelenken, Muskeln, Bändern, Sehnen und Nerven,
als auch Arthrosen und Spondylosen, Frauenleiden
und ganz besonders, die Nachbehandlung von operativen Eingriffen
und Verletzungsfolgen (Rehabilitation).
Neben unseren Hauptanwendungen, den Moorbreibädern
und Moorpackungen, aus dem Heilmoor von Garanas, bieten
wir auch verschiedenste
Therapien
wie Moorschwebstoffbäder, Entspannungsbäder
mit Hydroxeur, Kräuterbäder, Kohlensäurebäder
und Solebäder an. Selbstverständlich werden auch
die verschiedensten Massagetechniken und Heilmassagen,
Physiotherapie, Manual- und Elektrotherapie, sowie
Ultraschall angewandt.
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Unser Haus verfügt über insgesamt 36 Zimmer auf
2 Stockwerke verteilt, die leicht mit einem Lift zu erreichen sind.
Unsere 2 Appartements, 9 Doppelbettzimmer, 2 Zweibettzimmer
mit getrennten Betten und 23 Einbettzimmer verfügen
jeweils über Bad/Dusche und WC, Sat-TV, Telefon mit Direktwahl
und Radio. Da die Zimmer aus den ehemaligen Wohnzellen der Kapuzinermönche
umgebaut wurden, verfügt unser Haus über 3 verschiedene
Zimmerkategorien, je nach Lage und Größe der Zimmer.
Die Zimmer sind gepflegt und komfortabel eingerichtet. Ausgeruht
erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstück vom Buffet
im altehrwürdigen Refektorium, Wintergarten oder im sonnigen
Klostergarten.
Die 2 Appartements sind für 2 - 3 Personen ausgerichtet
und verfügen über ein Schlafzimmer, Wohnraum, Vorraum,
Bad und WC.
Bademäntel können Sie jederzeit an der Rezeption
für die Dauer Ihres Aufenthaltes gratis ausborgen. Weiters
liegen in den Zimmern zwei Leintücher und 2 Badetücher
für die Therapieabteilung bereit.
Selbstverständlich sind alle unsere Zimmer Nichtraucherzimmer.
Ihr gebuchtes Zimmer steht Ihnen am Anreisetag ab 14.00 Uhr und
am Abreisetag bis 11.00 Uhr zur Verfügung. Aus sanitätsrechtlichen
Bestimmungen ist es nicht gestattet, Haustiere mitzubringen.
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Hochwertige Produkte und die Liebe zum Kochen sind die Geheimnisse
unserer Küche
daher können sie täglich aus einer Zusammenstellung
von
"G´WISS - STEIRISCH", "G`SUND"
und "G`SCHEIT"
wählen.
Das bedeutet für UNS:
- Wir beziehen unsere Fleisch- und Schinkenprodukte von geprüften
Partnerbetrieben aus unserer Region.
- Saisonales Obst, Gemüse und Kräuter stammen frisch
aus unserem eigenen Klostergarten oder aus unserer Region.
- Wir verwenden ausschließlich Getreide aus unserer Region.
- Zum Süßen unserer "leichten Desserts"
verwenden wir Vollrohrzucker oder heimischen Bienenhonig.
- Wir wollen auch nicht unerwähnt lassen, dass wir eine
gelernte Zuckerbäckerin beschäftigen und daher hervorragende,
hausgemachte Mehlspeisen anbieten.
- Ohne Zeit- und Vitaminverlust werden diese hochwertigen Lebensmittel
schonend und mit viel Liebe zum Detail verarbeitet.
- Unser Preis/Leistungsverhältnis ist noch in Ordnung
Das bedeutet für SIE:
- entfallen des Heißhungergefühles
- lang anhaltende Sättigung
- Unterstützung der Gewichtsreduzierung
- Verringerung der Gefahr von schweren, ernährungsbedingten
Erkrankungen
- Steigerung der körperlichen und geistigen Fitness
- Verbesserung der Blutwerte
- Kein Verzicht auf Süßes
- gesunde Erfrischung
Unser Klosterstüberl ist für Sie täglich von
7.00 bis 22.00 Uhr geöffnet!
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Auf dem Areal, auf dem heute die Klosterkirche und das Moorbad stehen,
befand sich einst ein Amtshof, der zur Herrschaft des Schlosses
Schwanberg gehörte. Die Klosterkirche in Schwanberg ist eine
Nachbildung der Kapuzinerkirche in Graz. Der Bau umfaßt ein
breites Langhaus in Ost-West-Richtung, dem eine Seiten- und Loretokapelle
angefügt wurden. Die Inneneinrichtung besteht aus einem Hochaltar,
zwei Seitenaltäre und einem Altar in der Seitenkapelle. Das
Hochaltarbild zeigt die Krönung Mariens, umstellt von Engeln
und Heiligen. Als Künstler wird Vitus Hauckh genannt. Von ihm
stammt auch das Bild des hl. Valentin in der Seitenkapelle. Die
Loretokapelle wird von einem klassizistischen Säulenaufbau
geprägt. Die zwei weißgefaßten Statuen (Hoachim
und Anna) sowie die sieben Bilder aus dem Marienleben stammen aus
der Kapuzinerkirche in Leibnitz.
Im Jahre 1648 kaufte Freifrau Sophie Kempinsky von Hans Jakob
Khöfler den Amtshof, welcher 1681 mit einem Teil des Marktes
niederbrannte. Der Hof wurde nicht wieder aufgebaut und gelangte
nach dem Tod von Frau Kempinksky 1685 in den Besitz ihres Erben
Graf Ferdinand von Falbenhaupt. Dieser schenkte 1706 die Brandruine
samt dem umliegenden Grundstück dem Kapuzinerorden. 1706 kamen
sechs Patres aus Niderndorf in Tirol nach Schwanberg und begannen
alsbald mit den Aufräumungsarbeiten. An der Stelle der einstigen
Brandstätte errichteten sie ein Wohngebäude für die
Mönche und bauten auch eine Kirche. Am 8. Juli 1714 wurde die
Klosterkirche "zum Heiligen Schutzengel" vom Bischof von
Lavant, Philip Carl Graf von Fürstenberg, mit großen
Feierlichkeiten geweiht und gesegnet.
Die Kapuzinerkongregation wurde 1525 durch P. Matthäus von
Bassi gegründet und 1619 von Papst Paul V. als selbstständiger
Orden bestätigt. Die Klosterbrüder lebten nach den strengen
Regeln des Heiligen Franziskus und zählten zu den besitzlosen
Bettelorden. Ihren Lebensunterhalt bezogen sie aus den Almosen der
Bevölkerung. Die Klostergemeinschaft der Kapuziner besteht
aus dem Leiter des Klosters, dem Guardian, den priesterlichen Patres
und den Laienbrüdern, den Fratres. Während sich die Patres
seelsorglichen Aufgaben widmeten, sorgten die Fratres für den
Lebensunterhalt der Klosterinsassen. In früherer Zeit zogen
sie sogar mit der Butte auf dem Buckel durch die Gegend, um Gaben
einzusammeln. Als ihre besonderen Aufgaben betrachteten die Kapuziner
die Aushilfe in den Pfarreien bei Gottesdiensten und religiösen
Übungen, volksnahe Predigten und die Ausgabe von Klostersuppen
an die Armen.
Im Jahre 1940 wurden die Ordensmänner aufgrund
von Bestimmungen der NS-Herrschaft aus ihrem Kloster vertrieben.
Die Räumlichkeiten dienten als Unterkunft für Arbeitsmaiden
des Reichsarbeitsdienstes.
1945 quartierten sich nach dem Ende des Krieges für einige
Zeit Bulgaren, Titosoldaten, Engländer und Russen im Kloster
ein. Was ihnen wertvoll erschien, wurde geplündert, das Gebäude
in einem völlig verschmutzten Zustand hinterlassen. Dennoch
war es den Kapuzinern gelungen, schon im Herbst 1945 wieder
in ihr Domizil zurückzukehren.
Im Jahre 1969 wurde das Kapuzinerkloster in Schwanberg mangels an
Ordensnachwuchs aufgehoben. Schließlich verkaufte der Orden
das Klostergebäude, das in einer verhältnismäßig
kurzen Bauzeit (1971-1973) vollkommen umgebaut wurde. Die Grundstruktur
des Gebäudes wurde jedoch nicht wesentlich verändert.
Große Durchbrüche wurden in den Kellergewölben vorgenommen,
in denen die Mooraufbereitung untergebracht ist. Von einem Moorspeicher
aus gelangt die Masse durch einen Zertrümmerer über ein
Förderband zur Tauchschneidepumpe und von hier zum Aufheizkessel
mit Rührwerk, von dem das vermahlene Moor durch Rohrleitungen
in die einzelnen Baderäume gelangt.
Der einbezogene Klostergarten, auf einem sanft ansteigenden
Bergrücken gelegen, bietet den Kurgästen wohltuende
Ruhe und einen wunderschönen Ausblick in das weststeirische
Hügelland. Ein Paradies für sich ist die gesamte,
von wuchtigen Klostermauern umgebene Anlage, in der sich die
Pracht üppiger Natur in Blumen und exotischen Pflanzen
offeriert. |
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