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| >> Die Geschichte des Hauses |
| Das Hotel: |
Am Rande des Koralmmassivs, inmitten einer heilen Natur und Kulturlandschaft, liegt im idyllischen Markt Schwanberg, das ehemalige Kapuzinerkloster. Viele Heilsuchende genießen hier die wirkungsvollen Moortherapien und die harmonische, kraftvolle Ausstrahlung des alten Gemäuers. Aus diesem Gegensatz von Badebetrieb und Ambiente eines alten Klosters bezieht das Moorbad seinen Reiz. Auch die Wirkung des Kurerfolges beruht auf dem Zusammenspiel von Schönheit der Umgebung, Ruhe in der Natur, Qualität der verabreichten Kurmittel und der Betreuung durch fachkundiges, freundliches Personal.
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| Unsere Zimmer: |
Unser Haus verfügt über insgesamt 36 Zimmer auf 2 Stockwerke verteilt, die leicht mit einem Lift zu erreichen sind. Unsere 2 Appartements, 9 Doppelbettzimmer, 2 Zweibettzimmer mit getrennten Betten und 23 Einbettzimmer verfügen jeweils über Bad/Dusche und WC, Sat-TV, Telefon mit Direktwahl und Radio. Da die Zimmer aus den ehemaligen Wohnzellen der Kapuzinermönche umgebaut wurden, verfügt unser Haus über 3 verschiedene Zimmerkategorien, je nach Lage und Größe der Zimmer. Die Zimmer sind gepflegt und komfortabel eingerichtet. Ausgeruht erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstück vom Buffet im altehrwürdigen Refektorium, Wintergarten oder im sonnigen Klostergarten. Die 2 Appartements sind für 2 - 3 Personen ausgerichtet und verfügen über ein Schlafzimmer, Wohnraum, Vorraum, Bad und WC. Bademäntel können Sie jederzeit an der Rezeption für die Dauer Ihres Aufenthaltes gratis ausborgen. Weiters liegen in den Zimmern zwei Leintücher und 2 Badetücher für die Therapieabteilung bereit. Selbstverständlich sind alle unsere Zimmer Nichtraucherzimmer. |
| Unser Restaurant: |
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Unser Klosterstüberl ist für Sie täglich von 7.00 bis 22.00 Uhr geöffnet! |
| Die Geschichte des Hauses: |
Auf dem Areal, auf dem heute die Klosterkirche und das Moorbad stehen, befand sich einst ein Amtshof, der zur Herrschaft des Schlosses Schwanberg gehörte. Die Klosterkirche in Schwanberg ist eine Nachbildung der Kapuzinerkirche in Graz. Der Bau umfaßt ein breites Langhaus in Ost-West-Richtung, dem eine Seiten- und Loretokapelle angefügt wurden. Die Inneneinrichtung besteht aus einem Hochaltar, zwei Seitenaltäre und einem Altar in der Seitenkapelle. Das Hochaltarbild zeigt die Krönung Mariens, umstellt von Engeln und Heiligen. Als Künstler wird Vitus Hauckh genannt. Von ihm stammt auch das Bild des hl. Valentin in der Seitenkapelle. Die Loretokapelle wird von einem klassizistischen Säulenaufbau geprägt. Die zwei weißgefaßten Statuen (Hoachim und Anna) sowie die sieben Bilder aus dem Marienleben stammen aus der Kapuzinerkirche in Leibnitz. Im Jahre 1648 kaufte Freifrau Sophie Kempinsky von Hans Jakob Khöfler den Amtshof, welcher 1681 mit einem Teil des Marktes niederbrannte. Der Hof wurde nicht wieder aufgebaut und gelangte nach dem Tod von Frau Kempinksky 1685 in den Besitz ihres Erben Graf Ferdinand von Falbenhaupt. Dieser schenkte 1706 die Brandruine samt dem umliegenden Grundstück dem Kapuzinerorden. 1706 kamen sechs Patres aus Niderndorf in Tirol nach Schwanberg und begannen alsbald mit den Aufräumungsarbeiten. An der Stelle der einstigen Brandstätte errichteten sie ein Wohngebäude für die Mönche und bauten auch eine Kirche. Am 8. Juli 1714 wurde die Klosterkirche "zum Heiligen Schutzengel" vom Bischof von Lavant, Philip Carl Graf von Fürstenberg, mit großen Feierlichkeiten geweiht und gesegnet. Die Kapuzinerkongregation wurde 1525 durch P. Matthäus von Bassi gegründet und 1619 von Papst Paul V. als selbstständiger Orden bestätigt. Die Klosterbrüder lebten nach den strengen Regeln des Heiligen Franziskus und zählten zu den besitzlosen Bettelorden. Ihren Lebensunterhalt bezogen sie aus den Almosen der Bevölkerung. Die Klostergemeinschaft der Kapuziner besteht aus dem Leiter des Klosters, dem Guardian, den priesterlichen Patres und den Laienbrüdern, den Fratres. Während sich die Patres seelsorglichen Aufgaben widmeten, sorgten die Fratres für den Lebensunterhalt der Klosterinsassen. In früherer Zeit zogen sie sogar mit der Butte auf dem Buckel durch die Gegend, um Gaben einzusammeln. Als ihre besonderen Aufgaben betrachteten die Kapuziner die Aushilfe in den Pfarreien bei Gottesdiensten und religiösen Übungen, volksnahe Predigten und die Ausgabe von Klostersuppen an die Armen. Im Jahre 1940 wurden die Ordensmänner aufgrund von Bestimmungen der NS-Herrschaft aus ihrem Kloster vertrieben. Die Räumlichkeiten dienten als Unterkunft für Arbeitsmaiden des Reichsarbeitsdienstes. 1945 quartierten sich nach dem Ende des Krieges für einige Zeit Bulgaren, Titosoldaten, Engländer und Russen im Kloster ein. Was ihnen wertvoll erschien, wurde geplündert, das Gebäude in einem völlig verschmutzten Zustand hinterlassen. Dennoch war es den Kapuzinern gelungen, schon im Herbst 1945 wieder in ihr Domizil zurückzukehren. Im Jahre 1969 wurde das Kapuzinerkloster in Schwanberg mangels an Ordensnachwuchs aufgehoben. Schließlich verkaufte der Orden das Klostergebäude, das in einer verhältnismäßig kurzen Bauzeit (1971-1973) vollkommen umgebaut wurde. Die Grundstruktur des Gebäudes wurde jedoch nicht wesentlich verändert. Große Durchbrüche wurden in den Kellergewölben vorgenommen, in denen die Mooraufbereitung untergebracht ist. Von einem Moorspeicher aus gelangt die Masse durch einen Zertrümmerer über ein Förderband zur Tauchschneidepumpe und von hier zum Aufheizkessel mit Rührwerk, von dem das vermahlene Moor durch Rohrleitungen in die einzelnen Baderäume gelangt. Der einbezogene Klostergarten, auf einem sanft ansteigenden Bergrücken gelegen, bietet den Kurgästen wohltuende Ruhe und einen wunderschönen Ausblick in das weststeirische Hügelland. Ein Paradies für sich ist die gesamte, von wuchtigen Klostermauern umgebene Anlage, in der sich die Pracht üppiger Natur in Blumen und exotischen Pflanzen offeriert. |