| >> Moorprodukte | |||||||||||
| >> Österreichs höchstgelegenes Heilmoor | |||||||||||
| Unsere Moorprodukte für Ihre Heimkur: | |||||||||||
|
|||||||||||
| Wir schicken Ihnen unsere Produkte
gerne per Post zu. Preise auf Anfragen (zuzgl. Versandkosten) |
|||||||||||
| Österreichs höchstgelegenes Heilmoor: | |||||||||||
Das Koralpengebiet weist eine Reihe von Hochmooren auf. Das interessanteste Moor ist das in 1300 Meter Seehöhe gelegene Hochmoor von Garanas ob Schwanberg. Während die Moore die Eigenschaft besitzen, sich in Senken und Mulden zu bilden, wuchs das Garanaser Moor auf einer sanften Hügelkuppe, weshalb es auch Hochmoor genannt wird. Das dichte Geflecht der Wurzeln ließ das aufgenommene Wasser nicht abrinnen und bildete so den Grundstock zum Keimen von Samen, die der Bergwind in das stetig wachsende Moor trug. So wuchs das Garanaser Moor in 6000 Jahren zu einer beachtlichen Stärke von sechs Metern an. Je tiefer man in die Moorschicht eindringt, um so dunkler ist die Masse, die den Grundstoff für das Moorbad im Kloster Schwanberg bildet. Seit Jahrhunderten kennt der Mensch die heilbringenden Kräuter, die ihm die Natur in überreichem Maße beschert. Noch bevor die Medizin ihren Siegeszug antrat, waren Heilkräuter und verschiedene Erden die Mittel, mit denen sich der Mensch gegen Leiden schützte. In den Mooren sammelte sich in tausenden Jahren Heilkräuter, Samen, Pollen und Blüten, frei von Bakterien, die im verfilzten feinen Wurzelwerk keine Lebensbedingungen vorfinden. Hochmoore sind durch einen mooreigenen Grundwasserkörper gekennzeichnet, der ausschließlich von Regenwasser gespeist wird und unabhängig vom Grundwasser der Umgebung ist. Die Entwicklung eines Hochmoores ist an das Vorhandensein bestimmter Torfmoosarten gebunden, die über den Spiegel des Mineralbodenwassers hinauswachsen und mit ihrer Wasserhaltekapazität einen eigenen Grundwasserkörper aufbauen können. Die Zellwände der Torfmoose sind hochaktive Kationenaustauscher, was sie befähigt, vom Regen eingebrachte Mineralstoffe im Austausch gegen Wasserstoffionen zu absorbieren. Dies führt zu einer Ansäuerung, die einen charakteristischen Standortsfaktor für Hochmoore darstellt. Nur wenige Arten können unter den oligotrophsauren Hochmoorbedingungen wachsen, daher ist die Vegetation dieses Standortes weltweit einzigartig.
Die Klimabedingungen, die großräumig eine Hochmoorentwicklung
ermöglichten, waren die des Atlantikums. In dieser Phase des Postglazials,
die je nach geographischer Lage acht bis fünftausend Jahre vor heute
lag, begann weltweit das Hochmoorwachstum. Hochmoore sind also
Ökosysteme, deren Entwicklung von paläoklimatischen Bedingungen
bestimmt wurde, die in der Gegenwart nicht mehr anzutreffen sind.Die bundesstaatliche Anstalt für experimentell-Pharmakologische und Balneologische Untersuchungen in Wien stellte in einem Gutachten fest, daß die Beschaffenheit des Heilpeloids von Garanas über dem üblichen Durchschnitt liegt. Das Sedimentvolumen des Moores von Garanas wird mit 31,4 ml beziffert. Der normale Durchschnitt beträgt 10 - 23 ml!! Gleichzeitig wurde im Gutachten das Hochmoor mit einer hervorragenden Wasserkapazität und sehr guten thermophysikalischen Eigenschaften charakterisiert. Eine Moorbadekur bedeutet für den Körper gründliche Entgiftung und Entschlackung. Durch die Poren der Haut dringen die natürlichen Heilstoffe des Moores in den Körper und entfalten dort ihre heilsame Wirkung. Der gesamte Organismus wird umgestimmt, die eigenen natürlichen Abwehrkräfte werden mobilisiert. Stoffwechselgifte, die der Körper angesammelt hat, werden schneller ausgeschieden. Behandelt werden mit Moorbreibädern und Moorpackungen subakut und chronische rheumatische Erkrankungen der Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen und Nerven, Arthrosen, Spondylosen, chronische und entzündliche Frauenkrankheiten, primäre und sekundäre Sterilität, Lokalbehandlungen von Entzündungsresten nicht tuberkuloser Art der Gelenke, des Brust- und Bauchraumes; Prostata-Erkrankungen, Nachbehandlungen von Verletzungs- und Operationsfolgen (Narbenkosmetik). Mit verdünnten Moorbädern werden nicht ansteckende Hauterkrankungen und bestimmte Frauenleiden behandelt. |
|||||||||||